Ein gutes Ziel, ein beunruhigendes Wort


Zugegeben: „Risikoschwangerschaft“ klingt dramatisch. Doch die Einstufung bedeutet nicht, dass zwangsläufig Komplikationen auftreten werden. In den meisten Fällen liegt lediglich ein Anlass vor, die Schwangerschaft intensiv zu begleiten und bei Bedarf zusätzliche Untersuchungen oder Behandlungen durchzuführen. Letztlich geht es um Schwangerschaften, denen eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. 

Zu den Gründen zählen:

  • Alter der Mutter über 35 oder unter 18 Jahren
  • Vorerkrankungen der Mutter (zum Beispiel Diabetes, Asthma, Epilepsie, Herzerkrankungen, Nieren- und Schilddrüsenerkrankungen, Bluthochdruck, Tuberkulose, Hepatitis)
  • Komplikatonen in vorangegangenen Schwangerschaften
  • Mehrlingsschwangerschaft
  • Erbkrankheiten in der Familie

Nicht-invasive pränatale Untersuchungsmethoden können Aufschluss geben, mit welcher Wahrscheinlichkeit bei einem ungeborenen Kind eine Chromosomenveränderung, z. B. Trisomie 21, oder ein Verschlussdefekt, z. B. Spina bifida (offener Rücken) besteht.

Neben dem Ersttrimester-Test bieten wir weitere nicht invasive Methoden an:

  • Integriertes Screening
  • Quadruple-Test
  • Triple-Test
  • Sequentielles Screening
  • Isolierte AFP-Untersuchung

Auffälliges Ergebnis? Invasive Untersuchungen verschaffen Sicherheit

Ob das ungeborene Kind tatsächlich eine Chromosomenveränderungen hat, lässt sich nur durch invasive Untersuchungen feststellen. Sicherheit bringt etwa eine Fruchtwasseruntersuchung oder eine Punktion des Mutterkuchens (Chorionzotten-Biopsie).

Die nicht invasiven pränatalen Untersuchungen zur Risikoermittlung einer Chromosomenveränderung sind momentan keine Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkassen.

 
 

"Sie haben Fragen zum Ersttrimester-Screening?"

Ich bin gerne für Sie da: manuela.kitschmann-prawitt@bioscientia.de oder 06132 781-411.
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