Das Beste, was man aus Daten machen kann

 

In der Diagnostik entstehen riesige Datenmengen. Nicht alle sind klinisch nutzbar. Unsere Bioinformatik wertet und analysiert mit selbst programmierten Applikationen und mit Hilfe schneller und modernster Computer die Abläufe, Prozesse und Veränderungen aus Gesundheitsdaten. Daraus entstehen wertvolle Informationen, um Krankheitsursachen sicher aufzudecken, Patienten umfassend zu behandeln und neue Medikamente zu entwickeln.

Aus diesem Grund nimmt die Bioinformatik eine bedeutende Funktion in der medizinischen Versorgung ein. Genetische Diagnostik und personalisierte Medizin sind ohne Bioinformatik undenkbar. Die Bioinformatik verbindet technische und biologische Kompetenzen. Denn es ist entscheidend die zugrundeliegenden Daten zu 100 Prozent zu verstehen. Nur dann ist es möglich einen Algorithmus zu entwickeln, der den höchsten Informationsgehalt aus den Daten liefert. Dadurch können falsch-positiven Daten reduziert werden. Das ist vor allem beim Whole Exome Sequencing und Whole Genome Sequencing die Herausforderung. Neben der Identifizierung der richtigen genetischen Varianten, geht es darum falsch-positive Varianten zu minimieren, damit keinee Falschaussagen entstehen und Proben zeitnah ausgewertet werden. Zum Beispiel bei Menschen, die an einer Leukämie erkrankt sind oder bei Patienten, deren Transplantation von einem zeitnahen Ergebnis abhängig ist. Die Bioinformatik stellt hier eine entscheidende Säule in der medizinischen Versorgung dar. Nur durch eine durchdachte Planung und vor allem fachübergreifende Kommunikation, Realisierung und Verzahnung aller beteiligten Fachbereiche kann ein solides und flexibles Informationssystem geschaffen werden. Für Ergebnisse von hohem klinischen Nutzen.

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