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Imprinting

Eine Laune der Natur?

Jedes Gen ist in zwei Kopien vorhanden – eine stammt von der Mutter, die andere vom Vater. Tritt ein Fehler auf, kann dieser in vielen Fällen von der anderen Kopie ausgeglichen werden. Bei etwa 100 Genen des Menschen ist das allerdings nicht möglich. Der Grund: Die väterliche oder mütterliche Kopie wurde bereits bei der Entwicklung der Keimzelle durch einen natürlichen Prozess stillgelegt.

Wie funktioniert das?

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Gen-Panels

Über 2000 Gene sind in unseren Panels enthalten.

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Kosten, Bezahlung, Praxisbudget?

 

Wer trägt die Kosten für eine genetische Untersuchung?

Für gesetzlich versicherte Patienten übernehmen die Krankenkassen eine molekulargenetische Untersuchung bis zu einem gewissen Umfang (25 Kilobasen, kb). Sollte darüber hinaus eine weitere Untersuchung nötig sein, muss ein Antrag bei der Krankenkasse auf Kostenübernahme gestellt werden. Wir können die Antragsstellung bei der Krankenkasse übernehmen, sofern uns der Patient die Vollmacht dafür übertragen hat (auf dem Anforderungsschein).

Bei privat versicherten Patienten und Einsendungen aus dem Ausland benötigen wir eine Zusage zur Kostenübernahme. Auf Anfrage erstellen wir vorab gerne einen Kostenvoranschlag. Wir empfehlen, diesen bei der Krankenkasse einzureichen, um so schon vor der Untersuchung eine Kostenzusage zu erhalten.

Wir bitten um Ihr Verständnis:

Bei unvollständig ausgefüllten Anforderungsscheinen (z. B. fehlender Arztunterschrift, fehlenden Angaben zum Einsender oder zum Patienten, fehlenden Überweisungsscheinen) und ungeklärter Kostenübernahme verzögert sich die Bearbeitung bis uns alle Angaben und Unterlagen vorliegen.

Belasten humangenetische Untersuchungen das Praxisbudget?

Nein. Auch nach der Laborreform von 2018 bleibt der individuelle arztspezifische Fallwert von humangenetische Untersuchungen, die im EBM Kapitel 11 abgerechnet werden, unberührt. Mehr dazu erfahren Sie hier.