Skip to main content

Anforderungsscheine

Präanalytik & Bearbeitungszeiten

Neues genetisches Tumorsyndrom identifiziert

Neues genetisches Tumorsyndrom identifiziert

Ein internationales Forschungsteam um Prof. Dr. Hanno Bolz, Leiter der Bioscientia Humangenetik, hat ein neues genetisches Tumorsyndrom identifiziert. Die Studie liefert wichtige neue Erkenntnisse zu erblichen Tumorerkrankungen und zeigt, wie die Humangenetik dazu beitragen kann, die Diagnose und Behandlung von Patient:innen zu verbessern.

Die wichtigsten Erkenntnisse dieser Studie lesen Sie hier

Ursache für Netzhautdystrophie identifiziert

Neue Ursache für Netzhautdystrophie identifiziert

Für die häufigste Form der genetischen Netzhautdegeneration, Retinitis pigmentosa (RP), identifizierte ein internationales Team von Wissenschaftler:innen ein neues Gen. Studienleiter ist Prof. Dr. Hanno Bolz, der Anfang 2023 die Leitung der Bioscientia Humangenetik übernommen hat.

Mehr zum klinischen Nutzen erfahren Sie in diesem Artikel

Bg Blockcol F3f5f9

FAQ

Oft gestellte Fragen

Die häufigsten Fragen haben wir hier für Sie zusammengestellt. 
Sollte Ihre Frage nicht beantwortet werden können, sind wir gern persönlich für Sie da:

 

Diagnostische genetische Untersuchung:
Bestehen bei einem Patienten/einer Patientin abklärungsbedürftige Symptome, kann von jeder Ärztin und jedem Arzt nach Aufklärung und schriftlicher Einwilligung eine genetische Analyse veranlasst werden.

Prädiktive genetische Untersuchung:
Liegt bei einem Patienten/einer Patientin noch keine Symptomatik vor, handelt es sich um eine prädiktive Diagnostik. Diese darf nur von Fachärztinnen oder Fachärzten für Humangenetik oder anderen Ärztinnen und Ärzten vorgenommen werden, die sich beim Erwerb einer Facharzt-, Schwerpunkt- oder Zusatzbezeichnung für genetische Untersuchungen im Rahmen ihres Fachgebietes qualifiziert haben (z.B. Zusatzbezeichnung Medizinische Genetik oder Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung). (§ 7 Abs. 1 und 3 GenDG)

Diesen sowie alle weiteren Anforderungsscheine, z.B. für Pränatale Diagnostik, Postnatale Chromosomenanalyse oder für die Bestimmung des Rhesusfaktor,  finden Sie zum Herunterladen und Ausdrucken direkt hier auf der Startseite. Damit Sie schnell ans Ziel kommen, finden Sie die Links auch hier:

Ein genetischer Untersuchungsbefund darf grundsätzlich nur dem einsendenden Arzt oder Ärztin berichtet werden. In begründeten Ausnahmefällen kann der Patient/die Patientin die schriftliche Einwilligung erteilen, dass das Labor das Untersuchungsergebnis auch an vertretende Ärzt:innen weitergibt.
Die Ergebnismitteilung sollte anschließend durch die verantwortliche ärztliche Person erfolgen, welche die Untersuchung veranlasst oder die ratsuchende Person genetisch beraten hat. (§ 11 Abs. 2 GenDG)

Diagnostische genetische Untersuchung:
Nach Vorliegen des Untersuchungsergebnisses sollte eine genetische Beratung angeboten werden. Bei Feststellung einer nicht behandelbaren Erkrankung ist dies verpflichtend.

Prädiktive genetische Testung:
Vor der genetischen Untersuchung und nach Vorliegen des Untersuchungsergebnisses muss eine genetische Beratung durch eine qualifizierte ärztliche Person angeboten werden. (§ 10 Abs. 1 und 2 GenDG)

Eine Übersicht über die jeweilige Bearbeitungsdauer weiterer genetischer Diagnostik
finden Sie unter dem Punkt Präanalytik und Bearbeitungszeiten. Sollte es sich um eine eilige Analyse handeln, nehmen Sie bitte vorab mit uns Kontakt auf.

Eine Übersicht über das jeweils einzusendende Probenmaterial ist unter dem Punkt Präanalytik für Sie zusammengestellt.

Gesetzliche Krankenversicherung:
Medizinisch indizierte genetische Laboruntersuchungen sind Regelleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Abrechnung molekulargenetischer, prä- und postnatal zytogenetischer Leistungen erfolgt über einen Laborüberweisungsschein (Formblatt Nr. 10). Für humangenetische Beratungen wird der Überweisungsschein Muster 6 benötigt. Bestimmte Untersuchungen (wie pharmakogenetische Fragestellungen) werden nicht durch den Leistungskatalog der Krankenkasse abgedeckt.

Private Krankenversicherung:
Bei privat versicherten Patient:innen und Einsendungen aus dem Ausland benötigen wir vorab eine Zusage zur Kostenübernahme. Auf Anfrage erstellen wir gerne einen Kostenvoranschlag, der bei Ihrer Krankenkasse eingereicht werden kann.

Ambulante Versorgung:
Auch nach der Laborreform von 2018 bleibt der individuelle arztspezifische Fallwert von molekulargenetischen und zytogenetischen Untersuchungen unberührt und kann über Kapitel 11 des EBM abgerechnet werden. Ausnahmen bleiben weiterhin die wenigen molekulargenetischen Analysen des EBM-Kapitels 32: Faktor-V-Leiden, Prothrombin G20210A-Mutation, MTHFR-Mutation, Hämochromatose, Bestimmung des CYP2D6-Metabolisierungsstatus.

Stationäre Versorgung:
Genetische Laborleistungen werden nach der derzeit gültigen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet.

Die Auswertung erfolgt indikationsspezifisch und in Abhängigkeit der angegebenen klinischen Merkmale. Eine globale Auswertung aller kodierenden Genabschnitte (WES, Exom) oder des gesamten Genoms (WGS) wird in der Regel nicht durchgeführt.